Helden des Mittelstands
Rainer Gläß
Geschäftsführer GK Software
Das Problem
Der Firmensitz im Süden Sachsens. Schöneck im Vogtland nahe Tschechien ist schön, aber für Softwareentwickler unattraktiv. Wie kann GK Fachkräfte gewinnen?
Die Lösung
Wenn die IT-Experten nicht nach Sachsen kommen, geht GK Software eben zu ihnen. GK-Chef Gläß steuert den 1990 gegründeten IT-Dienstleister für Filialisten im Einzelhandel als Netzwerkorganisation mit 13 Standorten und einer möglichst kleinen Zentrale. Am Hauptsitz arbeitet nur jeder Vierte der rund 1000 Beschäftigten. Dafür erhalten Mitarbeiter dort maximale Unterstützung: Vertrauensarbeitszeit, kostenlose Ski- und Salsakurse, eine Kita.
Die Umsetzung
Um Mitarbeiter aus den Dependancen für intensive Projektbesprechungen optimal  einzubinden, baut GK Software in Schöneck den Firmencampus aus, vor allem durch ein aufwendiges Gästehaus. Das nimmt die aus Berlin, Hamburg oder Köln sowie den ausländischen Standorten wie etwa Moskau und Pilsen angereisten Experten auf. Auf dem Campus können sie auch ein firmeneigenes Restaurant und ein Sportstudio nutzen.
17
Prozent mehr Umsatz machte GK Software 2017. Dem viel beklagten Fachkräftemangel wirkt der IT-Dienstleister aus Sachsen dynamisch entgegen.
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Text: Maurice Shahd; Foto: PR; Produziert mit Storyflow
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